Pflegewissen · Ernährung und Trinken
Dehydratation in der Pflege
Eine Dehydratation entsteht, wenn dem Körper mehr Flüssigkeit verloren geht, als aufgenommen wird. Bei älteren und pflegebedürftigen Menschen kann sich ein Flüssigkeitsmangel schneller entwickeln und zunächst durch eher unspezifische Veränderungen bemerkbar machen.
Vermindertes Durstgefühl, eingeschränkte Beweglichkeit, Schluckbeschwerden, akute Erkrankungen, Fieber, Erbrechen, Durchfall oder bestimmte Medikamente können das Risiko erhöhen. Auch ein Getränk, das nicht erreichbar ist, oder die Sorge vor häufigen Toilettengängen kann dazu führen, dass zu wenig getrunken wird.
Vorbeugung bedeutet deshalb nicht, jedem Menschen eine pauschale Trinkmenge vorzugeben. Trinkverhalten, gesundheitliche Einschränkungen, ärztliche Vorgaben, persönliche Vorlieben und mögliche Warnzeichen müssen gemeinsam betrachtet werden.
Dieser Fachbeitrag zeigt, wie ein erhöhtes Risiko erkannt, selbstständiges Trinken unterstützt und die Flüssigkeitsaufnahme im Pflegealltag aufmerksam begleitet werden kann. Außerdem wird erklärt, wann pflegefachliche oder medizinische Hilfe notwendig ist.
Praxiswissen für Pflegekräfte und pflegende Angehörige